Freitag, 10. November 2017

KreaWorkshop




Im Rahmen des Projektes 'KreaWorkshop' von Kirchberg bewegt' wurden wir als Verein angefragt, ob wir den auch unser Hobby 'Tabletops' vorstellen möchten. 
Dieser Einladung sind wir als Verein natürlich gerne nachgekommen und haben gleich ein Hobbyweekend daraus gemacht und die Türen für interessierte Zuschauer geöffnet. Als Räumlichkeiten wurde uns die grosszügige Aula der Oberstufe Lerchenfeld zugeteilt.  

Ich hatte mein Walking Dead-Projekt darauf ausgerichtet und darauf hin gearbeitet, das Spiel, das Gelände und die Figuren präsentieren zu können. Als zweites Demo hatte ich eine Platte mit meinen Schotten und Iren aus dem Englischen Bürgerkrieg eingepackt. 

Der Demotisch für 'The Walking Dead' in voller Aktion


Mein Demotisch für 'Pikeman's Lament'



Andrea schlägt sich durch die TWD-Demo






Das Wochenende war ein voller Erfolg. Es war sehr spassig und viele Zuschauer kamen über die Zeit verteilt vorbei. Ich konnte einige Demospiele mit Walking Dead und ein Einführungsspiel 'Pikeman's Lament' durchführen. 





Auch absolvierte ich mein erstes Warhammer 40'000 Spiel seit rund sieben Jahren wieder. Gleich in die neue Edition mit 400 Punkten meiner Sororitas. 
Ein sehr spassiges Spiel, bei dem ich gleich wieder eine alte Fehde mit den Tau meines Kollegen Eran auffrischen konnte. Die neue 40K-Edition sagt mir wieder viel mehr zu als jene, wegen der ich die Auszeit genommen hatte. Es ist nun wieder ein spassiges System zwischendurch. 


400 Pkt Soros sind auch in der neuen Edition nicht viel.


Verbissen wogt der Kampf hin und her

Das gerechte Finale!











































Zur Auflockerung wurde ein Speedpainting Wettbewerb veranstaltet. Ich war dann sehr überrascht, dass mein Gobbo vom Juror zur stimmigsten Mini gewählt wurde. Die Figur war mein erster Gobo seit X Jahren und wurde in nur 15 Minuten bemalt. 

Die kritische Jury

Die ersten drei Plätze



Da Rotääää Gobbo



Hier folgen nun noch einige Fotos, welche die Orga des KreaWorkshops von unserem Verein und unseren Spieltischen geschossen hat. 
Vielen Dank an Peter.















Samstag, 4. November 2017

Zombie Tabletops - Teil 21a - Leere Wiese


Beim Aufbau des Demotisches hatte ich zur Auflockerung auch eine kleine Grünfläche bei einem der Häuser platziert. Um die Übergänge abzudecken und die Fläche einzugrenzen habe ich sie dann mit einigen Zaunelementen eingefasst.

Meine Frau meinte dann beim ersten Blick auf den Spieltisch:  "Die Wiese ist zu leer."


Die leere Wiese ...


Tja, da hat sie wohl recht. Was macht man also da? Kurz die Kinder fragen und schnell wurde klar, dass sie dort gerne eine Schaukel hätten ... 😊


Ans Werkzeug und hinters Holz




Einen kurzen Bastelabend später war das Spielgerät auch schon gebaut.



Grössenvergleich: Passt

Noch etwas Farbe und eine weitere kleine Auflockerung kann den Spieltisch bereichern.


Braun grundiert







































Noch fertig bemalen, ein paar Highlights gesetzt und Gras auf Base. 

Die fertige Schaukel wurde dann umgehend im Vorgarten aufgestellt





Sonntag, 29. Oktober 2017

Zombie Tabletops - Teil 21 - Suburb

Once a time in the Suburb


Mit den neuen Gebäuden konnte ich einen weiteren Zwischenschritt abhacken. Der kleine Suburb-Spieltisch ist nun auch einsatzbereit und kann bespielt werden.
Am kommenden Wochenende werde ich ihn als Demotisch am offenen Hobby-Weekend am 'KreaWorkshop' mitnehmen und dort interessierten Leute 'The Walking Dead' vorstellen.






Für den Ablauf der Demo, welche auch auf Leute zielt, die mit Tabletops gar nichts am Hut haben, habe ich den Tutorial-Aufbau aus dem TWD-Quick Start-Heftchen gleich in den Tisch integriert und zu einem kleinen Szenario erweitert. Die Mitspieler übernehmen dabei jeweils die Rolle eines Überlebenden, welcher zu Beginn der Zombieapocalypse versucht die Familienangehörigen zu retten. Mit Kollege Wasi habe ich einen Testlauf des Szenarios durchgeführt. Für das eigentliche Demo müssen so nur noch kleinere Anpassungen vorgenommen werden.

Im Testspiel sollten Andrea und Shane die Rettung von Amy und Sophia übernehmen.

Shane und Andrea betreten auf der linken Seite das Spielfeld.


Bildunterschrift hinzufügen


Geschafft: Das Fluchtauto ist erreicht. 


Sonntag, 22. Oktober 2017

Zombie Tabletops - Teil 20 - Neues Gebäude

Hoch hinaus


Für meinen Demo-Tisch am KreaWorkshop zu Vorstellung des Hobbies hab ich bei der Stellprobe schnell bemerkt, dass mir noch zwei Häuser fehlen. Also nichts wie schnell dahinter und neue Gebäude gebaut ... 

Da ich auch für andere zukünftige TTs höhere Stadthäuser benötige, wird eines dieses Mal schon zweigeschossig.


Die Bausätze ist wie üblich von 4Ground. Es handelt sich um Davis Jewelry und South Point Tenement 1. Den Grundbau der Jewelry habe ich recht fix in einem Zug durchgebaut. Sie unterscheidet sich nur durch den Ladenteil von dem letzten gebauten Haus. Die Schaufenster waren dann doch noch etwas knifflig, mit etwas Drücken und Fluchen hab ich sie dann doch noch einigermassen passabel hinbekommen.


Davis Jewelry von 4Ground







































Das fertige Juweliergeschäft





Das South Point Tenement 1  war dann anschliessend wieder sehr angenehm und flott zu bauen, wie ich es mir gewohnt war.





South Point Tenement1 von 4Ground






Das Gebäude weisst wieder viele kleine Details wie zum Beispiel die schön gestalteten Fenster oder die Übergänge der einzelenen Stockwerke auf. 




Das fertige South Point Tenement
Der Grössenvergleich von Davis Jewlery zum South Point Tenement1




Sonntag, 8. Oktober 2017

A-Case+

Orange is the new Black


So könnte wirklich das Thema meines neuen Figurenkoffers sein. Über die Jahre haben sich bei mir etliche Modelle angesammelt. Alle verwenden Schaumstoffeinlagen und ich bin bislang sehr gut gefahren damit. Da ich zum Teil Armeen direkt in den Koffern bzw. in den Einlagen aufbewahre, sind diese so mobil und platzsparend gelagert.




Das grösste Problem bilden bei den Schaumstoffeilagen aber die grossen Multi-Bases. Und gerade die mit dem weiteren Ausbau meiner Sammlung für den Englischen Bürgerkrieg kommen hier laufend weitere dazu. Und ein Multi-Base voller Pikeniere oder Kavallerie ist für die Schaumstoffeinlagen fast nicht mehr vernünftig zu lösen. Daher habe ich mich vor einiger zeit dazu entschlossen beim Kickstarter von A-Case+ mitzumachen. Das flexible System mit den magnetischen Einschüben macht auf mich einen sehr guten und passenden Eindruck. Zudem war der Preis im Kickstarter sehr gut. Um mich farblich vom Schwarz meiner GW-, Battlefront und Feldherr Behältnisse abzusetzen habe ich mich hier für ein leuchtendes Orange entschieden. Ich mag es mit zunehmendem Alter einfach auch farbiger in meinem Leben 😃

Der Koffer -  oder viel mehr handelt es sich ja um eine Tasche mit einem festen Innenrahmen - wird als Bausatz geliefert. Von der Grösse und der Form des Paketes war ich daher etwas überrascht. Es sah so aus, wie eine Kleidersendung in diesen Versandtüten ...






Die Blechteile sind sauber gelasert und können nach kurzem Studium der Anleitung leicht in Position gebogen werden. Nach dem Zusammenstecken der einzelnen Teile und dem überziehen der Tasche wird alles zusammen erstaunlich stabil und dennoch ist das Gewicht nicht sehr hoch. Zuerst hatte ich da doch so meine Zweifel.  



Der fertige Koffer macht einen sehr guten Eindruck und ist genau das, was ich für meine Regimenter gesucht habe. Durch die zusätzlichen Einschubfächer bin ich flexibel und kann verschiedene Auswahlen transportbereit halten.







Sonntag, 24. September 2017

Englischer Bürgerkrieg - Irische Brigade

Von der Pike auf ...



So etwa alle sechs Monate widme ich mich wieder dem Englischen Bürgerkrieg und male entspannt ein weiteres Regiment. Dieses Mal sind die Iren dran. Der Earl von Montrose benötigt dringend weitere Verstärkung um seine Schar auch bereit zu machen für 'Pikeman's Lament' und da mir hier noch irische Pikeniere fehlen geht's gleich an derselben.

Beim Durchsicht meiner Lagerbestände zeigte sich aber, dass die Vielfalt und Anzahl an Pikenieren in der Box von Warlord zu wünschen übrig liess. Es sind schöne Modelle, aber einen richtigen Igel kann man damit halt doch noch nicht aufbauen. Also musste da erst einmal Verstärkung her.

Es bot sich gleich einmal an, den englischen Hersteller Bicorne zu testen. In Wargames Soliders & Strategy und in der Wargames Illustrated hatte ich schon von diesem Hersteller gelesen und Bilder der Minis gesehen. Sie schienen mir passend zu sein und so habe ich mir aus dem breiten Fundus des Shops ein paar Packs Iren bestellt.

Ein Haufen Bicorne Miniaturen, unten rechts befindet sich je ein Modell von Trent und Warlord.


Bei der Lieferung hat mich dann das Material etwas erstaunt:
Die Minis waren richtig glänzend und auch leichter als vergleichbare Figuren anderer Hersteller. Zudem 'klingeln' sie, wenn man mehrere zusammen in der Hand schüttelt. Eine ziemlich spezielle Legierung die ich so mit Wissen noch nie in der Hand hatte. Die Minis sind dafür sehr schick modelliert. Sie sind passend bekleidet und ausgerüstet. Die Posen sind für Regimenter passender. Die Figuren sind sicher etwas weniger charaktervoll als jene von Warlord, aber für die Masse sehr passend. Da sie nicht viele Details mit sich rumschleppen sollten sie auch rasch zu bemalen sein.

Die Pikeniere sind das erste Mal angetreten.

Erster Formationsdrill







Für meine Iren hatte ich schon bei den Musketieren einen sehr uneinheitlichen Kleidungfundus begonnen, welchen ich auch für die Pikeniere weiterführen wollte. Sie sollten zwar zusammengehörig wirken, aber nicht oder nur wenig uniformiert. Entsprechend habe ich mich auf drei Hauptfarben festgelegt: Grau, Sand und Rotbraun. Die Minis habe ich dann auch im Verhältnis 2:1:1 mit den Sprays von Army Painter grundiert.







Die Bemalung ging dann zügig von der Hand. Die Grundfarben und die wenigen Details sind schnell bemalt. Das anschliessende Dipping mit Strong Tone holt dann wieder sehr viel aus den Minis heraus.



Die Pikeniere des Irischen Regiments sind einsatzbereit. Es wird nun Zeit, den Drill in der Formation  zu exerzieren. 




   

Dienstag, 12. September 2017

Toggenburg Rampant

Aus Vier mach Sechs, aus Acht wird Zwölf


Es wird Zeit für den nächsten Schritt im Aufbau meiner Toggenburger. Für Saga sind sie gerüstet, nun fehlen noch einige Modelle für Lion Rampant. Um die angestrebten ersten 20 Punkte zu erreichen, müssen die Ritter zu Fuss, die Men-at-Arms bzw. Speeerträger und die Armbrustschützen ergänzt werden.

Die Musterung war schnell durchgeführt und passende Minis im Sortiment gefunden. Neben den Fireforge-Modellen passen auch die alten Zinn-Bretonen von GW, welche die Perry-Zwillinge vor X Jahren modelliert haben, sehr gut dazu.



Ein Ritter, fünf Speerträger und vier Armbrustschützen waren für die Ergänzung schlussendlich nötig. Bauern, Bogenschützen und Schleuderer habe ich vor einiger Zeit bereits genügend bemalt, so dass sie nun als Aufgebot für verschiedene Listen verwendet werden können.

Das Farbschema war durch die vorhandenen Modelle ja bereits vorgegeben und so musste ich mir in dieser Hinsicht nicht mehr viele Gedanken machen. Es galt nur darauf zu achten, dass die Einheit gewahrt wird.  


Auf dem Maltisch - vor dem letzten Schliff

Die Verstärkung der Toggenburger